Wenn ein Baum gehen muss
Eine Projektgeschichte über eine notwendige Fällung. Dokumentiert in zehn Bildern, vom Ausgangsbefund bis zur sauber übergebenen Fläche.
Eine Projektgeschichte über eine notwendige Fällung. Dokumentiert in zehn Bildern, vom Ausgangsbefund bis zur sauber übergebenen Fläche.

Vor der Fällung
Eine alte Weide, nicht mehr haltbar – zu nah an Haus und Scheune.
Eine alte Trauerweide prägte das Grundstück – mit den Jahren aber zu groß, zu dicht und zu nah an Haus und Scheune herangewachsen. Eine Erhaltung war nicht mehr möglich: die Standsicherheit war nicht mehr gegeben, also blieb nur die Fällung.

Mit der Säge am Seil
Stück für Stück abgetragen – kontrolliert von oben nach unten.

Der erste dicke Ast
Schweres Holz wird gesichert abgelassen, nicht fallen gelassen.

Oben und unten im Team
Ein Kletterer in der Krone, ein Helfer am Boden.
In der Krone beginnt die kontrollierte Abtragung. Mit Seilklettertechnik wird Ast für Ast gesichert und nach unten gereicht – so bleibt schweres Holz beherrschbar und Schäden an der umliegenden Bebauung aus.

Blick nach unten
Aus dem Geschirr wird die Ablagestelle am Boden sichtbar.

Ordnung während der Arbeit
Schnittgut wird sortiert, Wege bleiben frei.
In Bewegung
Ein kurzer Einblick, wie die Fällung am Seil abläuft.
Unten läuft alles mit: Schnittgut wird sofort sortiert, Wege freigehalten, das Team kommuniziert über die ganze Höhenstaffel. So bleibt der Ablauf sicher – für Kletterer, Haus und Hof.

Die Krone von innen
Ast für Ast abgetragen, bis nur noch der Stamm bleibt.

Der letzte Zwischenstand
Nur der Stamm steht noch – kurz vor der finalen Fällung.

Sauber übergeben
Holz aufbereitet, Stubben gefräst, Gelände aufgeräumt.
Am Ende ist die Weide komplett abgetragen: Stamm auf Fußhöhe gesetzt, Stubben gefräst, Holz aufbereitet. Was bleibt, ist eine freie, sauber übergebene Fläche – Platz für Neues.