Eine Weide in guten Händen
Eine Projektgeschichte über Pflege statt Rodung – dokumentiert in zwölf Bildern, vom Ausgangsbefund bis zur sauber übergebenen Fläche.
Eine Projektgeschichte über Pflege statt Rodung – dokumentiert in zwölf Bildern, vom Ausgangsbefund bis zur sauber übergebenen Fläche.

Der Ausgangsbefund
Eine alte Weide, eng eingebettet zwischen Haus, Scheune und Garten.
Eine alte Trauerweide prägte das Grundstück – schön, aber mit den Jahren zu groß, zu dicht und zu nah an Haus und Scheune geworden. Ziel war kein Kahlschlag, sondern ein schonender Rückchnitt, der den Baum erhält und die Umgebung wieder freigibt.

Auf in die Krone
Zuerst wird gesichert, bevor der erste Griff ans Werk geht.

Mit Säge am Seil
Jeder Schnitt zählt – schonend und kontrolliert von oben nach unten.

Der erste dicke Ast
Schweres Holz wird kontrolliert abgetragen, Stück für Stück.

Oben und unten im Team
Ein Kletterer in der Krone, ein Helfer am Boden.
In der Krone beginnt die eigentliche Feinarbeit. Mit Seilklettertechnik wird Ast für Ast abgetragen, gesichert und nach unten gereicht. So bleiben Schwingungen und Schäden an der umliegenden Bebauung aus.
Blick nach unten
Aus dem Geschirr wird die Ablagestelle am Boden sichtbar.

Ordnung während der Arbeit
Schnittgut wird sortiert, Wege bleiben frei.
In Bewegung
Ein kurzer Einblick, wie die Arbeit am Seil aussieht.
Unten läuft alles mit: Schnittgut wird sofort sortiert, Wege freigehalten, das Team kommuniziert über die ganze Höhenstaffel. So bleibt der Ablauf sicher – für Kletterer, Haus und Baum.

Die Krone von innen
Hier entscheidet sich, was bleibt und was geht.

Zwischenstand
Die charakteristische Form der Weide bleibt erhalten.

Das fertige Bild
Zurückgeschnitten, stabilisiert, erhalten.
Am Ende steht ein Baum, der zwar deutlich zurückgenommen, aber in seiner Form und seiner Vitalität erhalten ist. Eine Weide in guten Händen – gepflegt statt gerodet.

Sauber übergeben
Holz aufbereitet, Gelände aufgeräumt – auch das gehört dazu.